Funktionen

So wird PV-Überschuss berechnet und für flexible Verbraucher genutzt.

Der Autarkus Energy Manager verbindet Energiedaten, Überschussberechnung, Regeln und lokale Bedienung. Damit können Bitcoin Miner und andere flexibel schaltbare Verbraucher nach definierten Bedingungen freigegeben werden. Das System gibt dafür Signale an kompatible externe Aktoren aus; die elektrische Lastschaltung bleibt außerhalb des Energy Managers.

Autarkus Energy Manager im geschlossenen Gehäuse

01

Netzbezug und Einspeisung erfassen, PV-Überschuss berechnen

Aus geeigneten Datenquellen übernimmt das System aktuelle Werte für Netzbezug und Einspeisung. Daraus wird rechnerisch ermittelt, wie viel PV-Überschuss für definierte Zusatzverbraucher verfügbar ist. Die Zuverlässigkeit dieser Grundlage hängt von einer kompatiblen Datenquelle und einer korrekten Projektkonfiguration ab.

Viele Fronius-Wechselrichter mit aktivierter, unterstützter API können als Datenquelle dienen – zum Beispiel der getestete Fronius Symo GEN24. Alternativ wird energyLIVE von smartENERGY unterstützt.

Die Qualität der Entscheidung hängt von korrekt eingebundenen Datenquellen und einer sauberen Projektkonfiguration ab.

Zur Dokumentation
PV-Dachanlage als Beispiel für lokale Energieerzeugung und Datenerfassung lokale Datenquellen Netzbezug und Einspeisung rechnerischer Überschuss

02

Bis zu zehn Verbraucher nach Regeln und Prioritäten berücksichtigen

Bis zu zehn definierte Verbraucher lassen sich mit Schwellwerten, Prioritäten, Zeitplänen und manueller Übersteuerung abbilden. So kann beispielsweise ein Mining-Gerät erst dann freigegeben werden, wenn rechnerisch genügend Überschuss für seine hinterlegte Last vorhanden ist.

Diese Priorisierungslogik ist eine Assistenzfunktion und ersetzt keine sicherheitskritische Lastabwurf- oder Schutzfunktion.

Zu den Tutorials
Weboberfläche mit Verbraucherlogik, Prioritäten und manueller Übersteuerung Mining-Geräte und Zusatzlasten Prioritäten und Zeitpläne manuelle Übersteuerung

03

Schaltsignale an kompatible externe Aktoren ausgeben

Erfüllt eine Regel ihre Bedingungen, gibt der Energy Manager ein Schaltsignal an einen kompatiblen externen Aktor aus. Kompatible Shelly-Geräte wie beispielsweise der Shelly Plug S Gen3 können – abhängig von Gerät, Schnittstelle und Konfiguration – eine solche externe Rolle übernehmen. Eine allgemeine Kompatibilität mit allen Shelly-Produkten wird nicht zugesichert.

Relais, Schütze, Lastkreise und deren Schutzbeschaltung werden passend zum Projekt durch eine Elektrofachkraft ausgelegt.

Zu geeigneten Geräten Shelly-Einbindung verstehen
Mehrere Ausgänge für externe Aktoren und schaltbare Verbraucher Signalgeber keine direkte Netzschaltung externe Aktorik

04

Regeln lokal einrichten und Ergebnisse nachvollziehen

Inbetriebnahme, Konfiguration und Bedienung erfolgen über die lokale Weboberfläche im Heimnetz. Aktuelle Werte, Laufzeiten und Statistiken helfen dabei, die eingerichteten Regeln im Betrieb nachzuvollziehen. OTA-Updates und Servicefunktionen ergänzen den lokalen Kernbetrieb.

Online-Verbindungen sind für den Kernbetrieb nicht erforderlich und werden nur für bestimmte Datenquellen oder Update-Prüfungen relevant.

Zu den Tutorials
Statistikansicht der lokalen Oberfläche mit Energieverlauf und Laufzeiten lokale Weboberfläche Statistik OTA und Service

Einordnung

Lokale Assistenz für Mining und Eigenverbrauch, keine elektrische Schutzfunktion.

Der Energy Manager ist für regelbasierte Optimierung gedacht und muss so eingebunden werden, dass die Grundfunktion der Anlage auch ohne das System erhalten bleibt.

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